Foto: Rivca Rubin
Foto: Rivca Rubin

KATHARINA VON WILCKE

 

absolvierte 1991 ihr Studium der Germanistik (Schwerpunkt Theater und Medien) und Romanistik (Spanisch) an der Universität Hamburg. Schon während ihres Studiums war sie regelmäßig in der Organisation des Internationalen Sommertheater Festivals Hamburg tätig.

 

1995 gründete Katharina von Wilcke das Produktionsbüro DepArtment auf Kampnagel, mit dem Ziel, die künstlerischen Prozesse eines Projektes möglichst eng mit der organisatorischen und wirtschaftlichen Umsetzung zu verzahnen. Seit 1998 führt sie DepArtment mit Harriet Lesch.

DepArtment hat über 50 Produktionen im Performing Arts Bereich produziert und getourt, u.a. von Nicolas Stemann, Hannah Hurtzig, Antje Pfundtner, Jochen Roller, Stefan Kaegi, Penelope Wehrli, Matthias von Hartz, Karas/Saburo Teshigawara.

 

Zudem war sie Projektleiterin bei Festivals, Programmreihen und Akademien wie Theater der Welt in Dresden (1996), Internationale Theater-Akademie Ruhr (1999), Ausstellung Der Mensch im Themenpark der EXPO 2000, Festival Politik im Freien Theater in Hamburg (2002), ErsatzStadt (2003/2004) an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.

 

Von 2005 bis 2016 wurde sie (gemeinsam mit Sabine Gehm) von der Kulturstiftung des Bundes mit der Leitung des Tanzkongress beauftragt, der in Berlin, Hamburg, Düsseldorf und Hannover stattfand. Sie ist Mitherausgeberin der aus dem Tanzkongress hervorgegangenen Publikationen Wissen in Bewegung/Knowledge in Motion (transcript Verlag).

 

Sie ist Mitglied der Agentur Wilson*Borles – arts management, die seit 2014 Veranstaltungen für die Beauftrage für Kultur und Medien (BKM), die Kulturstiftung des Bundes (KSB) und andere Kulturinstitutionen durchführt.

 

Als Expertin, Dozentin und Mentorin ist sie seit 2013 u. a. im Performing Arts Programm Berlin (PAP) tätig und hat seither über 250 Kulturschaffende und Institutionen bei der Antragstellung beraten. Für ON THE ROAD #4, eine mobile Akademie des Bundesverbandes der freien darstellenden Künste, machte sie das Programm zur Fort- und Weiterbildung von Künstler*innen. 2019 war sie an der Entwicklung des Modellprojektes Postkoloniales Erinnern in der Stadt im Auftrag des Stadtmuseums und des Berliner Senats beteiligt.

 

Seit 2018 ist sie in der Jury von TANZPAKT Stadt-Land-Bund und hat das Stipendium DIS-TANZ-SOLO im Rahmen von NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) für erweiterte Vermittlungsaktivitäten im Jahr 2021 erhalten.